Wir geniessen die ligurische Küste

by Barbara

In Italien besuchen wir Ventimiglia, verbringen einige Tage in der Nähe von Sanremo und erkunden die Altstadt von Imperia.

Ventimiglia

Die erste Station in Italien ist Ventimiglia. Ein schönes, altes Städtchen, ebenfalls auf einem Hügel gebaut ist. Im unteren Teil der Ortschaft besuchen wir noch den grossen Markt. Fast so viel Zeit wie wir dort verbracht haben, benötigen wir dann, um in dem Verkehrschaos wieder aus der Stadt raus zu fahren.

Kurz vor Sanremo verbringen wir vier Nächte auf einem Campingplatz direkt am Meer. Wie haben wir das Meeresrauschen zum Einschlafen vermisst. Zusätzlicher Pluspunkt, durch die Wellen hört man den Strassenlärm fast nicht mehr.

Nachdem wir genau an diesem Ort meinen Geburtstag vor zwei Jahren gefeiert haben, kommt nun Roger in den Genuss seinen Geburtstag hier am Meer zu verbringen. Wir wollen das gleiche Restaurant wie bereits vor zwei Jahren besuchen und dort die fast schon traditionelle Geburtstagspizza essen. Leider wird daraus nichts, weil die Pizzeria erst im Dezember wieder öffnet. Das Thema mit den geschlossenen Lokalen kennen wir bereits von der Côte d’Azur. Aber wir werden bestimmt etwas anderes finden.

Sanremo

Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang, welchen wir von unserem Dachbett genossen haben, gab es einen reich gedeckten Frühstückstisch draussen an der Sonne. Da die nächste Einkaufsmöglichkeit nur ein paar Schritte entfernt ist, gibt es jeden Morgen frische Brötchen. Nach dem Frühstück laufen wir nach Sanremo und erkunden die Stadt bei herrlichem Wetter. Natürlich geht es auch auf den höchsten Punkt zur Kirche Santuario della Madonna della Costa. Das Erklimmen des Hügels bringt uns bei Temperaturen von 17° fast ein wenig ins Schwitzen. Unsere Körper sind offensichtlich immer noch auf die nordischen Temperaturen eingestellt. Die Stadt mit den schmalen, verschlungenen Gassen gefällt uns gut. Die Geburtstagspizza geniessen wir somit hier und geniessen dazu die Sonne. Am Abend lassen wir den Geburtstag von Roger mit einem Apéro Riche und einem „Pol Roger“ Champagner ausklingen.

Nach dem erneuten Konsultieren der Wetterapps beschliessen wir unseren Aufenthalt in Sanremo zu verlängern. Der Blick direkt aufs Meer, zu Wellenrauschen einschlafen, Essen draussen an der wärmenden Sonne, was will man mehr Ende November. Wir geniessen die wolkenlosen Tage umso mehr, da wir wissen dass es Zuhause eher grau in grau und der erste Schnee gefallen ist.

Imperia

Auf dem Weg zu unserem letzten Übernachtungsplatz in Italien schauen wir uns die Altstadt von Imperia an. Wie könnte es anders sein, auch diese liegt auf einem Hügel. Der Duomo di San Maurizio ist der Grösste an der ligurischen Küste und sehr eindrücklich. Der Dom hat eine Höhe von 55 Metern und ist entsprechend ein wuchtiges Gebäude in Imperia. Die restliche Stadt haut uns nicht wirklich aus den Socken. Dafür ist die Abschiedspizza zum Mittagessen hervorragend. Ja, wir lieben Pizza! Nach der letzten Nacht oberhalb von Borgio Verezzi, mit wunderbarer Aussicht aufs Meer und die Berge, geht es nun vorübergehend in die Schweiz. Obwohl uns der Abschied vom Meer und den angenehmen Temperaturen etwas schwer fällt, freuen wir uns auf Familie und Freunde. Am 1. Januar 2022 geht es dann wieder weiter. Wohin? Vorgesehen ist Griechenland. Aber lassen wir uns überraschen wie es weitergeht.

 

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